Als tragendes Wärmedämmelement übernimmt ISOPRO® die folgenden Funktionen:
▪ Thermische Trennung von Stahlbetonbauteilen zur Lösung von bauphysikalischen Problemen am Übergang zwischen Innen- und Aussenbauteilen ▪ Kraftschlüssige Verbindung der Stahlbetonbauteile über die Dämmfuge hinweg
Die Last...
Als tragendes Wärmedämmelement übernimmt ISOPRO® die folgenden Funktionen:
▪ Thermische Trennung von Stahlbetonbauteilen zur Lösung von bauphysikalischen Problemen am Übergang zwischen Innen- und Aussenbauteilen ▪ Kraftschlüssige Verbindung der Stahlbetonbauteile über die Dämmfuge hinweg
Die Lastübertragung über die Fuge hinweg erfolgt über Zug- und Querkraftstäbe sowie eine Druckkomponente. In Abhängigkeit des ISOPRO® Typs erfolgt die Ausführung der Druckkomponente als Druckelement aus Spezialbeton (Elemente CH-IP) oder als Druckstab aus Stahl (Elemente CH-IPT). Aus Korrosionsschutzgründen und zur Reduzierung des Wärmedurchgangs durch die statischen Komponenten werden Bewehrungselemente im Bereich des Dämmkörpers in Edelstahl ausgeführt. Der Wechsel von Edelstahl auf Baustahl erfolgt über ein spezielles Schweissverfahren und liegt mit ausreichender Betonüberdeckung in den angrenzenden Bauteilen. Für Zugstäbe werden im Unterschied zu Druck- und Querkraftstäben nicht nur gleiche Stabdurchmesser untereinander verschweisst. Durch die Verwendung von hochfestem Material kann der Durchmesser des Edelstahls im Vergleich zum Baustahl in der Regel reduziert werden. Das ISOPRO® Element ist in unterschiedlichen Tragstufen erhältlich. In den Tragstufen variieren die Elemente hinsichtlich Anzahl und Durchmesser von Zug- und Querkraftstäben sowie Druckkomponenten. Zur Erhöhung der Stabilität werden bei grossen Stabdurchmessern deckenseitig konstruktive Verbinder angebracht. Die Elemente sind grundsätzlich in den Höhen 160 bis 280 mm verfügbar. In Abhängigkeit des verwendeten Querkraftstabdurchmessers kann es jedoch zu Einschränkungen bei der Mindesthöhe kommen. Da die ISOPRO® Elemente nicht symmetrisch ausgeführt werden, muss beim Einbau zwingend auf die auf dem Etikett angegebene Einbaurichtung geachtet werden. Die Einbaurichtung ist durch die Angabe der Balkonseite (des Kaltbereichs) eindeutig auf jedem Element markiert.